11. Oktober 2009

Macarons wie vom Profi .:. mit Rezept und Geschenkschachtel .:.

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Kommenden Mittwoch, 14. Oktober 2009 eröffnet die erste Ladurée-Filiale in der Deutschweiz. Aus diesem Anlass kam Esther von waskochen.ch mit einer speziellen Anfrage zu mir. Sie wollte wissen, ob ich Erfahrung mit der Herstellung von Macarons habe.

Ich runzelte meine Stirn. Macarons selber machen, bist Du verrückt? Mein erster Gedanke war, das geht nie. Macarons kennen wir ja von Sprüngli als Luxemburgerli. Seit anfangs Mai weiss ich dank meiner Schwester, welche in Paris lebt, dass diese bunten, zarten, süssen Versuchungen in Frankreich Macarons heissen und sehr, sehr beliebt sind. Sie beschenkte mich mit einer Selektion aus dem Hause Arnaud Delmontel. Ein wahrer Genuss. Authentischer und geschmacklich differenzierter als die, welche ich von Sprüngli kannte. In diversen internationalen Styleblogs las ich immer wieder von Ladurée. Alle Welt schwärmt, dass dies die besten Macarons seien und Ladurée sie erfunden hat. Ich dachte mir immer, wenn ihr wüsstet… die von Arnaud Delmontel sind viiiiel, viiiel besser. Vergleichen konnte ich bis jetzt nie. Nun hat Zürich an der Kuttelgasse, schräg vis-à-vis von pic nic auch eine Filiale von Ladurée und wir können uns eine eigene Meinung bilden.

Dies also die Vorgeschichte zu meinem Experiment Macaron. Ich stürzte mich kurz nach Esthers Anfrage in die Recherche. Meine ersten beiden Lehrmeister fand ich auf youtube.com. Christophe Morel
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und Stéphane Riss
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Diese beiden Videos habe ich mehrfach studiert, analysiert und verinnerlicht. Mir war anschliessend nicht wohler, denn einiges an professionellen Geräten die da zum Einsatz kommen, stehen nicht in meiner Küche. Ich wollte es dennoch versuchen. Der erste Versuch [1 Eiweiss, 15 g Puderzucker, 40 g Mandelpulver, 65 g Kristallzucker] misslang, der zweite [3 Eiweiss, 250 g Puderzucker, 125 g Mandeln] auch, der dritte [da hab ich selber was gemixt) ein Desaster. Aber – ich gab nicht auf!

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Schon länger lese ich den fantastischen Food-Blog von Helen, einer Französin aus den USA. Dort fand ich das Profi-Rezept. Und schwupp di wupp zog ich perfekte Macarons aus dem Backofen. Leute es funktioniert! Das Geheimnis liegt im richtigen Verhältnis der Zutaten. Das Rezept von Helen ist perfekt.

Für Versuch Nummer vier belegte ich die Küche meiner Eltern, da ich der Überzeugung war, dass Macarons nur in einem Umluftbackofen gelingen. Versuch Nummer fünf entstand in meinem Gasbackofen und hat ebenfalls funktioniert. ACHTUNG: Wenn ihr Macarons im Gasbackofen herstellen wollt, nehmt nur ⅓ der Mengenangaben [30 g Eiweiss (1 Ei), 1 Prise Salz, 10 g Kristallzucker, 66 g Puderzucker, 36 g Mandelpulver]. Denn beim Gasbackofen können nicht mehrere Bleche miteinander gebacken werden.

Hier das Rezept von Tartelette

Noch ein Wort zum Eiweiss. In sämtlichen Rezepten wird davon gesprochen, dass das Eiweiss mindestens 24 Stunden getrennt bei Raumtemperatur gelagert sein muss. Habe ich bei Versuch 1–3 auch so gemacht. Bei Versuch 4 trennte ich beide Eier kurz vor dem Aufschlagen, ein Ei kam aus dem Kühlschrank, das andere hatte Raumtemperatur. Bei Versuch 5 war ich so übermütig, da kamen beide Eier aus dem Kühlschrank und ich trennte sie kurz vor Gebrauch. Ich habe bis jetzt nicht herausgefunden, was es damit auf sich hat.

Zutaten für ca 30–40 Macaronhälften
90 g Eiweiss (3 Eier)
1 Prise Salz
30 g Kristallzucker
200 g Puderzucker
110g gemahlene Mandeln
orange Lebensmittelfarbe in Pulverform* (gibt es hier)
* wer flüssige Lebensmittelfarbe verwenden will, gibt die Farbe zu den gemahlenen Mandeln, lässt dies einige Stunden trocknen und mahlt sie anschliessend fein, denn schon die kleinste Menge Flüssigkeit kann das Experiment jäh beenden (siehe rosa Desaster, oben).

Küchengeräte
Mixer
Mixbecher
kleine Schüssel
Blitzhacker (zum gemahlene Mandeln feiner mahlen)
feines Sieb
Spachtel
digitale Küchenwaage
Dressiersack mit einfacher runder Tülle
3 Backbleche
Blechrein für Backbleche oder Silikonmatten

Zubereitung
Bevor in der Küche gewerkelt wird, unbedingt die Videos der Profis gucken. Dann,

1. die gemahlenen Mandeln mit dem Blitzhacker oder der Küchenmaschine so fein wie möglich mahlen und durch ein feines Sieb in eine Schüssel sieben.

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2. Puderzucker und ein ganzes Röhrchen Lebensmittelfarbe dazugeben, mischen.
3. Eiweiss mit einer Prise Salz nicht ganz steif schlagen, 30 g Kristallzucker langsam einrieseln lassen und weiter schlagen. Der Zucker soll ganz aufgelöst sein und wenn man das Messer durch den Eischnee zieht, soll der Schnitt sichtbar bleiben.

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4. Abwechslungsweise Löffel für Löffel mit dem Spachtel Eischnee mit der Mandel-Puderzucker-Masse sehr sachte unterziehen. Die Masse muss glänzen und sollte eine Konsistenz von dickflüssiger Lava aufweisen. Sie soll ganz langsam vom Spachtel laufen.

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5. 3 Backbleche vorbereiten: Backblech umdrehen (so kann man das Blechrein nach dem Backen besser vom Blech ziehen), auf dem Blech kleine Punkte der Masse in die Ecken geben, darauf das Blechrein festkleben. Das verhindert im Umluftbackofen das Flattern des Papiers. Anstelle von Ankleben, kann man das Papier auch mit Messern beschweren. Oder Backblech mit Silikonmatte belegen.

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6. Die Masse in einen Dressiersack mit einfacher runder Tülle füllen und möglichst regelmässig und mit ca. 3 cm Durchmesser auf das Blech spritzen. Allfällige Falten im Papier umgehen, die Schalen werden ansonsten krumm. Ist mir hier nämlich passiert!

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7. Die Bleche für 45 Minuten stehen lassen, die Macarons antrocknen lassen (kein Durchzug!)
8. Den Backofen auf 140°C Umluft vorheizen.

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9. Umluft-Ofen: alle drei Bleche hineinschieben und 15 Minuten backen/trocknen lassen. ! Wecker stellen ! Gas-Ofen: nur ein Blech auf der obersten Rille einschieben.
10. Vor dem Backofenfenster Stellung beziehen und gespannt durch die Scheibe gucken. Das Herz hüppft, wenn die Macarons aufgehen und Füsschen bekommen.

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11. Die Bleche aus dem Ofen nehmen und die Macarons mit dem Papier vom Blech ziehen, Blech leicht befeuchten (siehe Film), Macarons mit dem Papier zurück auf das Blech ziehen damit die Feuchtigkeit aufgesogen werden kann (so lösen sich die Macarons anschliessend ganz locker vom Papier).

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12. Die Schalen auskühlen lassen, vom Papier nehmen und in eine gut verschliessbare Box legen.
13. 48 Stunden im Kühlschrank oder an einem kühlen Raum ruhen lassen (so wird der Kern weich und geschmeidig und aussen bleibt die Schale knusprig).

Zutaten für die Buttercreme
2 Eiweiss
100 g Zucker
170 g weiche Butter
Mark von einer Vanilleschote
1 EL Pfirsichlikör

1. Zucker und Eiweiss über dem Wasserbad auf kleiner Stufe langsam, kontinuierlich aufschlagen, bis die Masse heiss ist. Ca. 3 Minuten. Der Zucker muss komplett aufgelöst sein. Helen schreibt, die Masse soll sich wie Marshmallowcreme anfühlen.

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2. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und auf höchster Stufe zu einer dicken glänzenden Merenguemasse schlagen. Ca. 5 Minuten.

09_macaron_buttercreme

3. Auf Rührwerk wechseln und Stück für Stück die weiche Butter dazugeben und vermengen bis eine weiche Masse entsteht.

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4. Vanillemark und Likör dazugeben und mit dem Spachtel darunterziehen. Falls gewünscht, mit etwas Lebensmittelfarbe färben.

11_macaron_buttercreme

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Diese Buttercreme kann im Kühlschrank 1 Woche oder im Gefrierer 1 Monat aufbewahrt werden.
Macarons sollte man erst bei Bedarf füllen. Einmal gefüllt, sollten sie in den nächsten 3 Tagen verköstigt werden.
Falls die Buttercreme aus dem Kühlschrank kommt, etwa eine halbe Stunde weich werden lassen und nochmals durchrühren.
5. Masse in den Dressiersack mit der runden Tülle geben.
6. Macaron-Schalen nach Grösse sortieren

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7. Auf eine Hälfte der Macarons Buttercreme geben (darf etwas mehr sein als auf diesem Foto) und mit der anderen Hälfte zusammenkleben.

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FERTIG !
Ganz ehrlich, ich bin selber überwältigt, was ich da geschaffen habe…

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Rezept als PDF runterladen >

Jetzt geht es an die Verpackung.
Für ein kleines exklusives Mitbringsel habe ich euch dieses Schächteli entworfen, es bietet Platz für 3 Macarons.

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Den Schnittbogen gibt es hier zum downloaden. Die Anleitung dazu ist dabei. Das ist nicht besonders schwierig, da kommen doch Kindheitserinnerungen auf, oder? Die Modellbogen Schloss Chillon oder Munot haben wir doch alle während unserer Schulzeit mindestens einmal gebastelt. Wenn ihr das damals hinbekommen habt, dann ist dieses Schächteli im Nu fertig.
Also, PDF auf dem Farbdrucker auf dickes Papier ausdrucken und gemäss Falz- und Schnittmarken zuschneiden, falten und kleben. Dann aus Pergamentpapier ein Stück 9 cm x 20 cm zuschneiden. Dieses in das Schächtelchen legen und dann 3 Macarons hineinlegen, Pergamentpapier drüber schlagen und verschliessen.

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Ich bin überzeugt, der oder die Beschenkte wird grosse Augen machen. Viel Glück und verliert den Mut nicht, wenn’s nicht auf’s erste mal klappt. Ich lege meine Hand für dieses Rezept ins Feuer, es ist perfekt und es funktioniert ! Viel Spass.



43 Antworten auf “Macarons wie vom Profi .:. mit Rezept und Geschenkschachtel .:.”

  1. Heffalump sagt:

    Uiuiui das ist ja wie Weihnachten und Ostern zusammen ein Maccaron-Rezept für Normalsterbliche ;-)! Kann es kaum erwarten mich dahinter zu machen. Vielen lieben Dank. Sowieso, grosses Kompliment für den, im wahrsten Sinne, geschmackvollen Blog!

  2. Tina Loosli sagt:

    wow, ich bin beeindruckt, das ist doch ein grosser aufwand diese herzustellen! danke für dsa rezept und mal sehen, vielleicht schaff ich das auch mal.. liebe grüsse, tina

  3. zorra sagt:

    Wow, ein super Beitrag. Ich werde mich sofort daran versuchen. Das Schachteli wird wohl am meisten Probleme machen. ;-)

  4. Felicitas sagt:

    youww, bin baff und total begeistert über die Details zur Herstellung von Macarons! Fantastisch die Anleitung!

    J’ai bien trippé sur la vidéo de la collaboration culinaire en québecois et français (avec Stéphane Lecuyer)!!! superbe.

    Grosses Merci für die präzisen und liebevollen Instruktionen!
    Bon courage à tous!

  5. [...] Gaumenfreuden-Bloggerin Letizia erhielt eine Anfrage von mir: Weisst du, wie man Macarons selber herstellt? Kennst du das Geheimnis [...]

  6. Nicole sagt:

    carissima!

    esse soeben mit meinem gotti ingrid deine superben macarons!
    ein gedicht, lecker lecker! wirklich gut!
    gratulieren zu deinem wunderbar feinen resultat!

    kuss nicole

  7. susi sagt:

    ich habe das rezept soeben ausprobiert! die macarons werden spitze fein! man muss sich einfach GANZ genau an das Rezept halten (KEINE Experimente machen!!!) dann gelingen sie sehr gut!

    viel spass und gutes gelingen!
    susi

  8. letizias-gaumenfreuden sagt:

    Danke für all die lieben Kommentare. Ich freu mich riesig. Und an Susi ein riesiges B R A V O ! Ich freu mich total, dass es gelungen ist. Ich hoffe, das animiert Andere auch.
    Herzlichst, Letizia

  9. susi sagt:

    liebe letizia
    ich habe von meinen 35 stück macarons etwa die hälfte verschenkt. alle haben geglaubt, sie seien vom sprüngli! habe auch das schächteli dazu gemacht … hat toll ausgesehen.
    eine frage: wie kann ich andere aromen machen? z.b kaffee oder zitrone, ohne dass die füllmasse zu flüssig wird? gibt es aromen zu kaufen?
    vielen dank für die antwort.
    ich werde weitere macarons machen, das ist so sicher wie das amen in der kirche. auch wenns eine tierische arbeit ist. aber der erfolg ist total!!!!!

    herzliche grüsse
    susi

  10. letizias-gaumenfreuden sagt:

    Hallo Susi

    Wow, Du bist genial. Ich kann aus deinen Zeilen lesen, dass es dir auch total den Ärmel reingenommen hat, freut mich sehr! Nun meine Gedanken und Ideen zu Deinen Fragen.

    Bestimmt gibt es Aromen zu kaufen. Aber ich bin kein Fan davon. Ich steh drauf, wenn die Aromen echt sind, darum hier folgendes:

    Für Kaffee würde ich die Vanille in der Buttercreme weglassen und mit sehr starkem kaltem Espresso experimentieren (vielleicht auch aus Instantkaffee). Nicht mehr als ein Esslöffel voll.

    Bei Zitrone ebenfalls 1 EL Saft und evtl. noch etwas abgeriebene Schale von einer Zitrone. Dito mit Limette oder Orange.

    Du kannst die Buttercreme auch mit kandierten Früchten die du ganz klein hackst verfeinern.

    Dann gibt es noch die Möglichkeit eine Ganache herzustellen. Die wird folgendermassen gemacht: Zutaten: 300g Milchschokolade und 170ml Vollrahm. Zerbröckelte Schokolade in einen Mixbecher geben. Rahm erhitzen und über die Schokolade giessen. Warten. Mit dem Zauberstab aufmixen. Erkalten lassen, in den Dressiersack füllen und ab zwischen die Macarons.

    oder Du kannst natürlich auch mit Konfitüre in allen Geschmacksrichtungen füllen.

    Tartelette (in englisch) hat geniale Rezepte:
    http://www.mytartelette.com/search/label/macarons

    Teil uns doch mit, wie es funktioniert hat.
    Herzlichst, Letizia

  11. Romea sagt:

    Wurden super! Habe selber gestaunt, dass sie so perfekt und wunderschön wurden. Habe ein Stück Respekt vor den Vollenweidern und Sprünglis verloren, dafür vor mir und Dir und Susi und den anderen denens gelang gewonnen ;-)

    Habe meine mit Vanille und Rosenwasser aromatisiert sie sind sehr lecker.

    Allen weiteren wünsch ich viel Spass und Erfolg!
    Herzlichst
    Romea

  12. letizias-gaumenfreuden sagt:

    Romea, herzliche Gratulation! Die Idee mit dem Rosenwasser ist genial. Bei der nächsten Runde Macarons probier ich das auch.

  13. susi sagt:

    Frage an alle:

    Hat jemand eine gute Idee für die Eigelbverwertung? Ein (Guetzli-)Rezept? Man kann es tiefkühlen und für Kuchen usw. weiter brauchen, das weiss ich … aber sonst?

    Danke für alle Antworten!

    Liebe Grüsse
    Susi

  14. Daniel sagt:

    Hallo Susi,

    ich war genau in die andere Richtung am Suchen.

    Der Grund war und ist Crème brûlée, nach einem französischen Rezept, aufgeschnappt im kalten Winter in Schweden vor ein paar Jahren ;)

    … versüsst Dir die Wartezeit bis die Macarons ready sind, versprochen!

    ich werde das Rezept noch heute an waskochen senden

    p.s.: juhuiii, jetzt weiss ich, was ich als nächstes basteln werde, MERCI für dieses Rezept

    Grüessli
    Daniel

  15. letizias-gaumenfreuden sagt:

    Ich würde Eiernudeln [3 Eigelb auf 150g Mehl] draus machen, richtig schöne, selbstgemachte Tagliatelles hmmm…

  16. susi sagt:

    … das mit dem hmmmmmm kannst du laut sagen! die tagliatelles wurden prima! sind schon alle rübis und stübis weg (gegessen).

    mit gruss
    susi

  17. Caroline sagt:

    Die Vorstellung, selber Macarons selber zu machen finde ich spitze! Kann mir jemand sagen, wieviel Zeit ich mir dafür nehmen soll, damit ich nicht in ein Gehetz reinkomme?

    Merci für den Tipp & en Guete!
    Caroline

  18. letizias-gaumenfreuden sagt:

    Hallo Caroline, nur für die Macarons würde ich mal 2 Std planen, wobei Du während 45 Minuten, wenn die Macarons trocknen irgend was anderes tun kannst. Anschliessend heisst es 48 Stunden warten, bis die Macarons gefüllt werden können, machst Du eine Buttercrème wie im Rezept erwähnt, würde ich dafür nochmals eine Dreiviertelstunde rechnen. Oder gibt’s von irgend jemandem Einwände zu meinem Zeitplan?

  19. Heffalump sagt:

    Eine vielleicht etwas blöde Frage aber die Maccaronhälften kann man nicht tiefkühlen oder sonst wie länger aufbewahren, oder? Also mich täts erstaunen aber, kam mir nur gerade in den Sinn, weil man die Buttercrème einfrieren kann.

    Wage mich vielleicht dieses WE daran…

  20. letizias-gaumenfreuden sagt:

    Na, ja. Ladurèe gefriert die gefüllten Macarons. So kommen sie aus Frankreich in die Schweiz. Also müsste es rein theoretisch gehen. Probiers… Wobei ich finde, dass es nichts zu gefrieren gibt, die sind kaum gefüllt schon weg. Du kannst die ungefüllten Macaronhälften locker in einem verschliessbaren Plastikbehälter über eine Woche auf dem untersten Tablar (damit sie nicht trocken werden) im Kühlschrank lagern.

  21. Heffalump sagt:

    ah, das wollte ich wissen :-). MIr ging es nur um die Hälften, falls man eben doch nicht dazu kommt innerhalb der 48 Std… Vielen lieben Dank!

    Aber an der Pulverfarbe beisse ich mir noch die Zähne aus, noch nicht gefunden :-).

  22. letizias-gaumenfreuden sagt:

    Ich habe gestern Macarons gemacht und die flüssige Lebensmittelfarbe während des Eiweissschlagens sachte dazugetröpfelt. Das hat funktioniert, ich bin total begeistert.

  23. Susan sagt:

    Am Samstag war es soweit! Ich musste es einfach auch probieren. Die Macarons sind super geworden und sehen wirklich aus wie die von Sprüngli! Mit der Buttercrèmefüllung bin ich nicht so happy und habe mich darum für eine Ganache entschieden. Diese ist ganz gut geworden. Das nächste Mal werde ich es jedoch mit Couverture anstatt normaler Schoggi versuchen. Zudem möchte ich eine Versuchsreihe mit weniger Puderzucker starten.

    Gestern hatten wir einen Spitzenkoch zu Gast. Als Amouse Bouche reichte ich die Macarons mit Gänseleber gefüllt - er ist mir fast vom Stuhl gefallen…

    Vielen Dank für das tolle Rezept und allen weiterhin ganz viel Freude beim Experimentiern und Macarons backen wünscht Susan

  24. Claudine sagt:

    der heffalump ist meine Tochter und ich muss sagen, solche Kinder schätzt mein altes Mutterherz! Das Ergebnis war famos, weiter so, ma chère!
    Die stolze Maman
    Claudine

  25. letizias-gaumenfreuden sagt:

    Fantastische Idee für Macarons die nicht perfekt gelungen sind:
    chefnini.com

  26. Kathi sagt:

    Erst mal vielen herzlichen Dank an Letizia für ihre Bemühungen. Das ist ja super, mit den Rezepten und den Filmen. Werde es sofort auch probieren mit den Macarons.

    Für alle, die noch keine Pulverfarbe gefunden haben, hier fand ich sogar Silber- und Goldfarbe:

    http://www.bringbackform.ch - order@bringbackform.ch oder 0041 34 445 79 45 Bestelltelefon 24Std.
    Das ist ein super Service und die Preise stimmen.

    Ich wünsche euch allen gutes Gelingen und viel Freude, Kathi

  27. Michaela sagt:

    Danke

  28. Luana sagt:

    Irgendwas mach ich falsch!

    die ersten 4 mal sind sie mir super schön gelungen und bei den letzten 3 Versuchen hat es keine Füsschen mehr gegeben.

    Habe jedoch bei Allen genaustens dein Rezept befolgt.
    Worauf muss man achten, dass es die Füsschen gibt?

    Grüsse

  29. Mee sagt:

    Hey, super rezept und ist auch leicht nachzuvollziehen… und aussehen tun sie perfekt!!! BRAVO!
    nur eine Frage:

    Mein erster Versuch ist fehlgeschalgen, sieht GENAUSO aus wie deine “Pinke Katastrophe” :P

    Bei Schritt 4. spielt es eine Rolle ob ich Eisschnee langsam in die Mandelmasse untermische, oder ob ich die Mandelmasse langsam Löffel für Löffel in den Esschnee untermische (denn ich habe Löffel für Löffel die MANDELN zu der Eiweißmasse gegeben und dann wurde es einfach zu flüßig :()
    Kann man auch gemahlene Mandeln aus dem Supermarkt nehmen und sie mithilfe von einem Sieb sieben, oder muss man sie selber hacken? :)

    Viele Dank für die Hilfe :)

    Mee

  30. letizias-gaumenfreuden sagt:

    Hallo Luana

    Schwer zu sagen.
    Ich hatte auch Durchläufe die nicht funktioniert haben. Das kann am Eiweiss oder an der Backofen-Temperatur liegen. Es kann auch an der Steife des Eiweisses liegen. Es muss wirklich richtig fest sein. Lieber etwas zu lange schlagen. Ansonsten könnte ich mir noch vorstellen, dass die Menge des Eiweisses zu gross war. Ich messe Eiweiss genau auf 30g ab.

    Hallo Mee

    Bei der «pinken Katastrophe» testete ich ein anderes Rezept mit anderen Mengenverhältnissen und daher glaube ich fast, dass bei Dir die Mengen nicht ganz genau gestimmt haben, dass es so aussah wie bei mir.
    Bei Schritt 4 ist Deine Version richtig. Aber das unterziehen muss sehr sorgfältig und gleichmässig geschehen. Hast Du das Video von den beiden Profis geguckt? Da siehst du genau wie man es unterheben soll.
    Ja, ich nehme ebenfalls gemahlene Mandeln aus dem Supermarkt, aber ich mahle sie anschliessend nochmals, damit sie noch feiner sind.

    Good Luck für die nächste Runde.
    Herzlichst Letizia

  31. Mee sagt:

    super…VIELEN DANK :)
    werde es heut ein 2. Mal testen. Habe nähmlich herausgefunden was ich falsch gemacht habe :)

    danke nochmals :)

    xx

  32. Zoë sagt:

    Also wenn man diesen Blitzhacker nicht zuhause rumstehen hat, gibts da noch ne andere Möglichkeit die Mandeln so fein zu kriegen? Oder muss ich dafür extra ein solches Gerät besorgen?
    liebe grüsse

  33. letizias-gaumenfreuden sagt:

    Hallo Zoë
    Hast Du vielleicht einen Pürierstab?
    Probier’s mal damit, aber nur ganz kurz, denn sonst gibt es einen dicklichen klebrigen Brei. Auf alle Fälle ist es wichtig, dass Du die gemahlenen Mandeln durchs Sieb schüttelst, damit kleine grossen Stücke drin sind. Die Mandeln sollten einfach so fein wie möglich sein, damit sie den Eischnee nicht zerdrücken und die Oberfläche der Macaron-Schale schön glatt und fein wird.

  34. Zoë sagt:

    Hab die Macarons diesen Sonntag ausprobiert - hat eigentlich ganz gut geklappt. Leider waren Macaronshälften ein wenig zu flüssig, die Form entsprach daher nicht ganz dem was ich mir vorgestellt hatte. Soll ich beim nächsten mal einfach ein wenig mehr Mandeln dauzugeben? Oder wie lässt sich dieses Problem lösen?

  35. letizias-gaumenfreuden sagt:

    Möglicherweise hattest Du zu viel Eiweiss. Ich wäge das Eiweiss immer ab. Meistens hat ein handelsübliches Ei etwas mehr als 30 Gramm Eiweiss. Denn wie erwähnt die Mengenverhältnisse müssen präzise eingehalten werden. Oder vielleicht war das Eiweiss etwas zu wenig steiff geschlagen. Ich würde nicht mehr Mandeln beigeben, dann wird die Masse zu schwer.

  36. Anny sagt:

    Hallo

    WOW das Rezept klingt echt super und die sehen auch wirklich gut aus…*2daumenhochhalt*

    muss die unbedingt auch ausprobieren, hab nur eine frage kann ich die auch in einem normalen elektro ofen machen also ohne umluft ?

    liebe grüsse

  37. letizias-gaumenfreuden sagt:

    Hallo Anny
    Ja klar kannst Du Macarons im normalen Elektroofen herstellen. Wenn Du keine Umluft hast, dann einfach wie beim Gasbackofen vorgehen.

  38. Anny sagt:

    danke danke für die schnelle antwort…puh!…jetzt bin ich erleichtert :)

    na dann steht der backerei ja nichts mehr im weg…

    danke nochmals und ein riesen kompliment!!! auf den fotos sind deine macarons echt nicht von den luxemburgerli zu unterscheiden

    lg

  39. sari sagt:

    Funktioniert super das rezept!! ich bin Konitorazubi und werde es in meiner abschlussprüfung machen!

  40. Ruth sagt:

    He Leute,
    ihr seid einfach genial! Ich hab schon so viel rumprobiert um richtig gute Macarons zu machen, denn ich bin süchtig, aber nicht nach dem Junk, den man so bekommt, sondern nach den richtigen, und die gibt’s hier in meiner Gegend nicht! Endlich hat mein Leiden ein Ende, denn nun kann ich meine Sucht selbst befriedigen. Übrigens, ein Tipp für die Füllung ist Fruchtpulver, damit kann man jeden Geschmack in die Creme reinbringen den man möchte

  41. [...] mit Fleur de Sel ausprobieren, denn ich stell mir vor, dass dies eine hervorragende Füllung für Macarons sein [...]

  42. LeLo sagt:

    Wunderschön, diese Bilder. Das müsst Ihr sehen, wenn ihr Macarons auch so liebt.

  43. Ilona sagt:

    Hallo Letizia,

    vor Jahren bekam ich von einer Freundin ein kleines gediegenes Schächtelchen von Laduree überreicht & beim Öffnen kam ein reines Farben-feuerwerk in Form dieser kleinen Gebäckrundungen zum Vorschein…
    Vor kulinarischer Ehrfurcht wagte ich garnicht diese Köstlichgkeit zwischen meinen Lippen unwiederbringbar verschwinden zu lassen.
    Doch da in Berlin im Lafayette Laduree in einer kleinen Ecke die Macarons zum Kauf anbietet, gönnte ich mir ab & an diesen Schmackofatz. Ohne konkrete Suche im Netz, stieß ich aber wie rein zufällig auf Deine Seite, und es hielt mich nichts mehr!

    Beim ersten Anlauf sofort gelungen, und für alle die die nicht unbeträchtlichen Kosten der Lebensmittelfarbve scheuen:

    ich habe eigentlich, nur weil nichts anderes zur Hand war, aus dem Bioladen Ostereierfarbe in Pulverform in die Eiweißmasse gerührt, und siehe da? Geniale Farben, und diese sind bedenkenlos verzehrbar, aber unbedingt auf Biosiegel schauen.

    Nochmals vielen Dank für die professionelle Anleitung, wenn das so weiter geht, wird es bei Sprünglich, Laduree & Co. echte Umsatzeinbußen geben.

    Herzliche Grüße aus dem polaren Berlin
    Ilona

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